Zwei interessante Tage in Hessen
Am 16.01. nahm ich auf Einladung des dortigen Ortsvorstandes an einem Stammtisch in Steinbach teil. Vor knapp 30 interessierten Mitgliedern des Hochtaunuskreises und des Kreisverbandes Waldeck-Frankenberg sprach ich auch über die Sicherheit der aktuellen und zukünftigen Stromversorgung in Deutschland.
Ausgehend von der kürzlichen Bekanntgabe des diesjährigen „Unwort des Jahres“ (Klimahysterie), ging ich auf die theoretischen Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes, EnWG, und deren praktische und de facto nicht mehr vorhandene Umsetzung ein.
Im EnWG heißt es im §1 folgendermaßen: „Zweck des Gesetzes ist eine möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche leitungsgebundene Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität und Gas, die zunehmend auf erneuerbaren Energien beruht.“
Anhand gerade dieser 5 Punkte konnte ich das flächendeckende Versagen der aktuellen Regierung veranschaulichen.
Der Blick in die Zukunft, abgeleitet von der Entwicklung der vergangenen Jahre, zeigt, wo die Reise hingehen wird: Eine Drosselung der angebotenen Strommenge an heimischen E-Auto-Ladestationen wurde ja bereits in den entsprechenden Gremien der Altparteien diskutiert und von der Presse für akzeptabel befunden. Aber auch die Eingriffe ins allgemeine Stromnetz werden häufiger und gravierender werden. Als eine Hausnummer nannte ich die Zahl von 70. So oft wurden im Jahr 2018 Industrielle Großverbraucher (wie z.B. Aluminiumschmelzen) als Notfall-Maßnahme vom Stromnetz getrennt. Jeder wird sich ausmalen können, dass diese Zahlen in Zukunft steigen werden.
Die Fragerunde, die sich an meinen Vortrag anschloss war rege und auch für mich informativ. Es ist immer wieder sehr interessant, welche Informationen jeder einzelne zu einer solchen Diskussion beitragen kann.
Am 18.01. fand im Kreisverband Waldeck-Frankenberg ein Seminar statt, welches interessierte Mitglieder auf ein zukünftiges Engagement in der Kommunalpolitik vorbereiten sollte. Das große Interesse an dieser Bildungsmaßnahme äußerte sich zum einen in einem bis auf den letzten Platz gefüllten Schulungssaal, und an der illustren Zusammensetzung der Interessenten. So fanden sich mit Arno Enners, Erich Heidkamp, Claudia Papst-Dippel und mir selbst, gleich vier Landtagsabgeordnete im Schulungsraum ein. Der fünfte war Karl Herrmann Bolldorf, der die Schulung zusammen mit seinem persönlichen Referenten Eric Markert leitete.
Neben einigen kurzen theoretischen Referaten und zwei ausgedehnten Frage-Runden, kam auch die Praxis nicht zu kurz: In fünf Teams hatten die Teilnehmer als fiktive Kreistagsfraktion die Aufgabe, einen realen Sachverhalt zu erarbeiten und im Team eine Lösung für das herausgefundene Problem anzubieten. Ich durfte als einer der fiktiven Fraktionssprecher meinen Teil zum Gelingen dieses hervorragend geplanten und ausgeführten Seminars beitragen, was mich außerordentlich freut.
In diesem Zusammenhang möchte ich besonders die Leistung und das Engagement der Kreissprecherin Waldeck-Frankenberg, Frau Sonja Nilz betonen, mich aber auch besonders bei Karl Hermann Bolldorf und Ulrike und Eric Markert für ihren Einsatz bedanken!
Solche Veranstaltungen belegen die immer größer werdende Professionalisierung der AfD und den ungebrochenen und stets wachsenden Willen ihrer Mitglieder, ihre politische Bildung auszubauen und sich am politischen Geschehen, auch und gerade auf kommunaler Ebene zu beteiligen. Hier betrifft es jeden einzelnen direkt und hier kann man auch am ehesten, schnellsten und am sichtbarsten Einfluss auf sein direktes Umfeld nehmen.
Es waren zwei interessante Tage, die mir mal wieder vor Augen führten, wofür wir eigentlich Politik machen: Für jeden einzelnen Bürger in diesem Land.
Zum Abschluss noch ein Hinweis in eigener Sache: Auch der Kreisverband Wetterau richtet regelmäßig Stammtische aus. Der nächste findet am 24.01. statt. Uhrzeit und Ort erfahren alle interessierten Freunde alternativer Politik über info@fb.afd-hessen.de . Kommen Sie vorbei und lernen Sie uns kennen! Wir freuen uns auf Sie.